Kumite

Kumite ist eine der Zwei Turnierdisziplinen im Karate. Im Kumite müssen zwei Gegner gegeneinander kämpfen und versuchen Punkte zu machen. Du erhält einen Punkt, indem du eine Hand oder Fusstechnik machst. Für Handtechniken bekommst du einen Punkt und für Fusstechniken zwei oder drei Punkte. Es gibt drei Höhen im Karate. Einmal Jodan das ist der Kopf. Dann Judan, das ist zum Bauch und dann noch Getan, das ist bei der Hüfte und tiefer. Zwei Punkte bekommst du, wenn du eine Fusstechnik zum Bauch machst und drei Punkte bekommst du, wenn du eine Fusstechnik zum Kopf machst. Du kannst auch drei Punkte bekommen, wenn du deinen Gegner Fegst (Umwirfst). Dabei musst du aber beachten, dass du ihn immer halten musst und ihn unter Kontrolle haben musst. Dazu darfst du nur zwei bis drei Sekunden brauchen deinen Gegner zu fegen.

Am Schluss gewinnt der, der mehr Punkte hat. Ob es einen Punkt gibt oder nicht entscheiden die Schiedsrichter. Es gibt vier Schiedsrichter, die um das Tatami (Fläche auf der du Kämpfst) herum sitzen. Jeder hat zwei Flaggen, in den Farben Rot und Blau. Jeder Gegner hat eine Farbe (Rot oder Blau) und wenn du dann einen Punkt hast geht der Schiedsrichter mit der Flagge deiner Farbe raus. Dann gibt es noch einen Hauptschiedsrichter. Er sagt, wenn der Kampf stoppen soll und wenn er beginnen soll. Dazu gibt er noch Verwarnungen, wenn du zu fest getroffen hast oder wenn du zum Beispiel aus dem Tatami rausgetreten bist.

Die Kampfausstattung besteht aus jeweils zwei Hand, Schienbein und Fussschützern in beiden Farben. Dazu kommen ein Zahnschutz und ein Körperschutz. Die Frauen brauchen noch einen Brustschutz und die Männer einen Hodenschutz. über diese ganzen Sachen ziehst du dann dein Gy an. ein Gy ist der Anzug, den du im Karate tragen musst. Er ist weiss und wird an beiden Seiten des Oberteils zusammengebunden. Darüber ziehst du einen Gurt an. er hält alles zusammen und zeigt dem Schiedsrichter nochmal welche Farbe du bist.

Mein Knie

Im Januar 2018 zerrte ich mir den hinteren Oberschenkelmuskel und musste deswegen zum Arzt. Da mein Knie schon seit Sommer 2017 schmerzte untersuchte der Doktor es gleich mit. Er sagte, dass meine Patella sehne (unter der Kniescheibe) stark gereizt sei und verschrieb mir Physiotherapie. Nach ein paar Monaten verbesserte sich mein Knie leider nicht und wir beschlossen ein MRI zu machen. Das MRI zeigte, dass ein Stück meines Knorpels unter meiner Kniescheibe sich gelöst hatte. Um wirklich fest zu stellen, ob das wirklich der Grund für meine Schmerzen war betäubte der Arzt die Stelle meines Knies, um zu simulieren wie es sich anfühlen würde, wenn dieses Stück draussen wäre. Nach der Spritze konnte ich Springen, Rennen und Treppensteigen ohne Schmerzen. Es gab nun zwei Möglichkeiten. Entweder musste ich sechs Wochen auf Krücken Laufen und wenn es dann nicht besser geworden wäre, hätte ich noch operiert werden müssen. Oder der Arzt operierte mich sofort und es wäre acht Wochen später wieder gut. Ich entschied mich für die Operation und wurde am 12. März 2018 um 7:00 im Spital Münsterlingen Operiert. Bei der OP stellte der Arzt fest, dass der ganze Knorpel unter meiner Kniescheibe sich aufgelöst hatte und von der Konsistenz wie Kaugummi war. Unter diesen Umständen musste er alles Kaputte rausnehmen und meine ganze Kniescheibe mit einem Bohrer durchlöchern, damit sich das Gewebe wieder vollständig aufbaut. Nach der OP musste ich sechs Wochen auf Krücken laufen und danach durfte ich wieder langsam anfangen mein Knie voll zu belasten. Als ich die Krücken endlich los war und ich wieder voll durchstarten wollte mit trainieren und so machte mein Knie aber leider ich nicht mit. Wir gingen wieder zum Arzt und er sagte, dass das ganze Narbengewehbe noch nicht verheilt war und ich noch warten müsse mit trainieren. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen bekam ich Spritzen. Die Spritzen bestanden aus meinem Blut, aus dem alle weissen Blutkörperchen rausgefiltert worden waren. Die Spritzen taten höllisch weh und hinterliessen ziemlich schmerzhafte blaue Flecke. Leider wurde mein Knie dadurch auch nicht besser. Deswegen gingen wir in die Universitätsklinik Balgrist in Zürich. Sie machten dort nochmal ein MRI und Röntgen alles. Der Arzt sagte, dass noch nichts verheilt sei und ich noch ein halbes Jahr warten müsste, bis ich wieder anfangen dürfte zu Trainieren. Wenn es dann nicht gut wäre, müsste ich mir eine andere Sportart suchen. Daraufhin war ich ziemlich am Boden zerstört und hatte fast keine Hoffnung mehr. Doch dank meinen Medikamenten und der Therapie ging es meinem Knie immer besser. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen gab mein Arzt mir Spritzen, die ich mir selber spritzen muss. Sie bestehen aus dem verflüssigtem Kniegelenk einer Kuh. Diese Spritzen halfen mir sehr und mein Knie verheilte immer schneller. Am 18. Januar 2019 Durfte ich dann das erste Mal nach über einem Jahr wieder trainieren. Es war das beste Gefühl endlich wieder auf den Matten zu stehen und kämpfen zu dürfen. Nächste Woche darf ich an meinem ersten Turnier teilnehmen und ich bin schon ganz aufgeregt. Mein Knie ist zwar immer noch nicht ganz verheilt. Aber dank viel Tape, regelmässigem Spritzen und fleissigem Training kann ich mittlerweile ohne grosse Schmerzen trainieren. Manchmal tut es noch weh, dann muss ich eine Pause machen und es massieren und eincremen. 

Niklas

Niklas ist mein grosser Bruder. Er ist am sechsten Dezember 2002 geboren und ist jetzt 16 Jahre alt. Er ist im ersten Jahr auf der Sport PMS in Kreuzlingen. Letztes Jahr ist er in die Nationalmannschaft in Kreuzlingen aufgenommen worden. Im Februar durfte er schon an seiner ersten Europameisterschaft teilnehmen. Leider hat er keinen Platz gemacht. Dafür hat er einen wirklich tollen Giakuzucki bei seinem Gegner rein bekommen und darauf darf er sehr stolz sein. Ein Giakuzucki ist ein Faustschlag zum Kopf oder zum Bauch. Wahrscheinlich darf er im Oktober nach Santiago de Chile fliegen und dort an der Junioren Weltmeisterschaft teilnehmen. Sein grösster Erfolg im Karate war, dass er den Grand Slam in der Schweiz bekommen hat. Das heisst, dass er alle drei Qualifikationsturniere für die Schweizermeisterschaft gewonnen hat und die Schweizermeisterschaft selbst auch. Ich kann viel von ihm im Karate lernen und er kann mich verbessern und mir helfen besser zu werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Er ist der beste Bruder, den man sich vorstellen kann. Wir haben schon viele lustige Sachen zusammen erlebt und auch wenn wir uns manchmal streiten, sind wir immer für einander da.

Das war in den letzten Sommerferien, als wir in einem Club auf Kreta waren am Schwarz-Weiss Abend.
Ich weiss nicht mehr genau wann dieses Foto gemacht wurde, aber es war an einem meiner ersten Turniere an denen ich teilgenommen habe.

Unab

Unab ist unsere 6 Monate alte Katze. Sie ist eine Sibirische Waldkatze. Sibirische Waldkatzen haben Mittellanges, dickes Fell und eine robuste Körperstatur. Sie hat leuchtend gelbe Augen und kann ziemlich mit ihrem Mauzen nerven. Sie ist sehr verspielt und aufgeweckt. Wenn man sie einmal streichelt fängt sie an zu schnurren wie ein Motor 🙂 Seit Sonntagabend, dem 31.03.2019 können wir sie nicht mehr finden. Sie war draussen, aber wir hatten das nicht gemerkt. Am Abend merkten wir dann, dass sie nicht mehr da war. Seitdem suchen wir sie. Wir haben schon Vermisstenzettel aufgehängt und die ganze Umgebung abgesucht. Jetzt vermutet meine Mutter, dass jemand sie mitgenommen hat oder sie in einer Garage gefangen ist und nicht mehr raus kommt. Ich hoffe, dass wir sie bald wieder finden und sie wieder zurück zu uns nach Hause kommt.

Mein Tagesablauf Dienstag

Morgens stehe ich meistens um sieben Uhr auf. Danach gehe ich runter und esse Frühstück. Nach dem Frühstück gehe ich wieder hoch und ziehe mich um. Dann packe ich meine Sachen für den Tag. Am Dienstag wären das nur Trainingssachen fürs Karate. Ich putze noch meine Zähne und lasse dann meine Kaninchen in ihr Aussengehege. Um viertel vor acht fahre ich ins Dojo. Um acht habe ich training bis halb zehn. Nach dem Training fahre ich zur Schule. Als erstes habe ich eine Lektion LA bei Herr Markoff und danach noch eine Doppellektion Englisch bei Claire. Zum Mittagessen gehe ich zu einer Freundin essen. Um eins fängt die Schule wieder an. Als erstes habe ich Biologie, danach eine Lektion La und zu Schluss noch Religion. Um zehn vor Vier habe ich Schule aus. Dann muss ich wieder ins Dojo fahren, weil ich den kleineren training gebe. um halb sechs ist das Training zu ende. Ich fahre nach Hause und mache mir etwas zu essen. Nach dem Essen ziehe ich meine Sportsachen an und fahre wieder in Training. Es ist Konditionstraining bei einem meiner Trainer. Er heisst Rafi. Um viertel vor neun ist das Training zu ende. Ich fahre wieder nach Hause und gehe duschen. Nach dem duschen schaue ich noch ein bisschen Fernsehen mit meinem Bruder und meiner Mutter und gehe dann meistens so gegen Zehn Uhr ins Bett.

Schule

Für mich war Schule früher immer etwas ganz tolles. Ich habe mich jeden Tag auf die Schule gefreut und hatte sehr viel Motivation zu lernen. In der vierten Klasse hatte ich eine Lehrerin, die nicht wirklich nett zu mir war und ich war am Abend immer heulend in meinem Bett, weil ich am nächsten morgen nicht in die Schule wollte. Zwei Jahre hatte ich Unterricht bei dieser Lehrerin. In der sechsten Klasse durfte ich dann endlich in eine andere Schule wechseln. In diesem Jahr habe ich viele sehr gute neue Freunde gefunden und habe eigentlich nur gute Erinnerungen an dieses Schuljahr. In der siebten Klasse bin ich in die Sportschule gegangen. Das erste Jahr an dieser Schule hat mir sehr viel Spass gemacht und ich habe mich immer gefreut, wenn ich in die Schule durfte. Im zweiten Jahr musste ich dann anfangen für die Kantiprüfung zu lernen Weil ich nach der Schule und während dem Wochenende so viel lernen musste, wurde meine Lust auf Schule immer schwächer. Ich habe das einfach nicht geschafft mich den ganzen Tag in der Schule zu konzentrieren und dann sobald ich nach Hause kam weiter zu lernen. Bis zur Prüfung habe ich mein Bestes gegeben in der Schule gut zu sein und trotzdem für die Kantiprüfung zu lernen. Nach der Prüfung hatte ich keine Motivation mehr irgendetwas für die Schule zu tun oder für Tests zu lernen. Dadurch haben sich meine Noten sehr verschlechtert und ich habe auch sehr viele Einträge bekommen. Jetzt versuche ich mich wieder besser im Unterricht zu konzentrieren und bessere Noten zu schreiben. Auch wenn ich keine Lust darauf habe muss ich jetzt alles geben und mich wieder konzentrieren!

Meine Familie und ich

Das ist meine Familien. Wir waren gerade im Sommerurlaub auf Kreta, als dieses Foto gemacht wurde. Ich hatte vor vier Wochen eine Knieoperation, deswegen hatte ich im Urlaub noch Krücken.

Meine Eltern heissen Christine und Stephan. Mein Bruder ist 16 Jahre alt. Er heisst Niklas aber ich nenne ihn immer Nik, weil ich früher seinen ganzen Namen nicht aussprechen konnte. Deswegen habe ich immer nur Nik gesagt. Mein Bruder geht auf die Sport PMS im ersten Jahr. Als Leistungssport machen wir beide Karate. Ich mache Karate jetzt schon seit. neun Jahren und mein Bruder seit zehn oder elf.

Wir wohnen in einem Haus neben einem grossen Weiher. Das Fenster in meinem Zimmer ist genau so ausgerichtet, dass wenn die Sonne aufgeht, ich einen Wunderschönen Blick auf den Weiher habe. Die Sonne spiegelt sich dann im Wasser und der ganze Weiher schillert in rosa tönen. Das ist immer ein schönes Bild, wenn man am Morgen aufstehen muss.

In unserem Garten steht ein Gehege, indem unsere drei Kaninchen leben. Das sind aber nicht die Einziegen Tiere, die bei uns leben. Wir haben auch noch zwei kleine Katzen. Sie heissen Ella und Unab. Ich finde den Namen Unab schrecklich aber mein Vater hat ihn ausgesucht und er wollte sie unbedingt so nennen. Unab ist eine Militärabkürzung und heisst übersetzt unerlaubt abwesend. Das ist meine Familie

Auf diesem Foto war ich mit meiner Familie essen, weil ich die Aufnahmeprüfung bestanden hatte.